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  • Public Affairs Beraterinnen und Berater haben aufgrund Ihrer Vermittlungsfunktion zwischen ihren Klienten, politischen Institutionen und Stakeholdern eine hohe Verantwortung zu tragen.

  • Public Affairs Beraterinnen und Berater müssen einerseits die Interessen ihres Auftraggebers wahren, andererseits das Vertrauen der politischen Institutionen und der Öffentlichkeit durch Integrität und Transparenz in ihrer Tätigkeit aufrecht erhalten.

  • Public Affairs Beraterinnen und Berater verpflichten sich gegenüber Auftraggebern, politischen Institutionen, den Medien und der Öffentlichkeit der Wahrheit Rechnung zu tragen. Sie müssen ausschließlich mit Informationen arbeiten und diese weitergeben, die nach besten Wissen und Gewissen auf Wahrheit und Genauigkeit geprüft wurden.

  • Public Affairs Beraterinnen und Berater müssen bei der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit den Namen ihres Auftraggebers bekannt geben.

  • Public Affairs Beraterinnen und Berater dürfen ihre Kontakte nicht für illegale, sittenwidrige oder unethische Ziele benutzen.

  • Public Affairs Beraterinnen und Berater müssen ihre Klienten darauf aufmerksam machen, falls deren Ziele illegal, sittenwidrig und unethisch sein könnten. In solchen Fällen sollten politische Berater die Unterstützung dieser Ziele verweigern.

  • Public Affairs Beraterinnen und Berater dürfen zur Durchsetzung von Interessen keinen unlauteren oder ungesetzlichen Einfluss ausüben, insbesondere durch direkte oder indirekte finanzielle Anreize oder Geschenke.

  • Vertrauliche Informationen von aktuellen oder früheren Auftraggebern dürfen nur mir deren ausdrücklicher Zustimmung weitergegeben werden.

  • Public Affairs Beraterinnen und Berater sollen Interessenskonflikte im Sinne einer gleichzeitigen Vertretung von einander unmittelbar entgegenlaufender Interessen vermeiden.

  • Public Affairs Beraterinnen und Berater müssen auf eine strikte Trennung zwischen ihrer beruflichen Tätigkeit und privaten Aktivitäten und Engagements für politische Parteien oder in politischen Funktionen achten.
Der Verhaltenkodex dient dazu, den guten Ruf der Public Affairs Beraterinnen und Berater, das Image und den Erfolg ihrer Klienten sowie das Ansehen der gesamten Branche zu schützen. Mitglieder der PASA verpflichten sich, die Regeln des Verhaltenskodex einzuhalten.

Erstellt auf Basis des Codes of Conduct der SEAP sowie des Verhaltenskodex der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung.